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Kaminfeuer flackern weiter (Berlin, 13.04.2007)

Die Bundesregierung will die Emissionen von Kleinfeuerungsanlagen verringern. Geplant sind schärfere Grenzwerte für Kohlenmonoxid (CO) und Feinstaub. Anders als häufig zu lesen, drohe modernen Kaminöfen mit optimierter Verbrennungstechnik damit jedoch keineswegs die Stilllegung, berichtet der Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik (HKI) in Frankfurt/Main.

"Auch zukünftig werden in Deutschland die Kaminfeuer flackern", sagt HKI-Geschäftsführer Frank Kienle. Der HKI arbeite mit der Bundesregierung und anderen Interessengruppen an einer Verminderung der Emissionen von Kleinstfeuerungsanlagen, wie dem klassischen Kaminofen. Der HKI lege dabei jedoch auf eine technisch und wirtschaftlich machbare Umsetzung Wert, die nicht zu Lasten von Besitzern moderner Feuerstätten gehe, so Kienle.

Im Gegensatz zu älteren Modellen – derzeit sind rund sieben Millionen Feuerstätten in Betrieb, die älter als 20 Jahre sind – hielten neuere Geräte mit optimierter Verbrennungstechnik häufig die Grenzwerte der ersten Stufe einer geplanten Novellierung der Bundesemmissionsschutzverordnung ein. Nach derzeitiger Kenntnis würden sie damit eine Bestandsgarantie genießen, so der Industrieverband.

Fabrikneue Kaminöfen, Heizkamine und Kachelöfen verursachten heute nur noch rund 20 Prozent der Emissionen von Geräten, die in den 1970er Jahren produziert worden seien. Allein weil es pro Jahr zum Austausch einer Vielzahl von Alt- durch Neugeräte komme, gehe der durchschnittliche Ausstoß pro Feuerstätte kontinuierlich zurück, betont der HKI.

Nach den Vorstellungen der Bundesregierung sollen gesetzliche Regelungen zu Feinstaubemissionen von häuslichen Einzelfeuerstätten ab dem Jahr 2008 in Kraft treten.